Geschichte


1948
Die Aufnahme zur Aktivmitgliedschaft wird von einer Gesangsprüfung durch den Dirigenten abhängig gemacht. Die Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung wird aber mittels Stimmenmehrheit im Klub getroffen. Im Januar, erstes Engagement bei einem Verein, beim Fussballclub Perlen. Erste Gründungsfeier, die leider unter einem unglücklichen Stern stand. Wie es heisst, sei Perlen an diesem Sonntag eine Trauergemeinde geworden, da kurz zuvor ein Unglücksfall passiert sei und daher viele Jodlerfreunde diesem volkstümlichen Abend fern blieben. Im Juli, erstes Engagement für die Papierfabrik Perlen im Kunsthaussaal Luzern. Erstes Konzert des noch jungen Klubs: 26. September, Herbstkonzert genannt.

1950
Ernennung des 1. Ehrenmitgliedes im Klub: Amstutz Adolf, Gründerpräsident.

1951
Erstmals Teilnahme an einem Zentralschweizerischen Jodelerfest. (Einsiedeln).


1952
Ein aktives Jahr mit 62 Klubzusammenkünften – Proben, Auftritte, Klubversammlungen.

1957
Gründermitglied Adolf Steiner wird vom ZSJV für 25 jährige Mitgliedschaft als Veteran geehrt. Dies ist von den Jahren her dank Mitgliedschaft im Jodler-Klub Edelweiss Rotkreuz möglich geworden, dem er seit Bestehen vom 10.01.1931 angehörte, bis er kurz vor Gründung des Jodlerchörli Habsburg aufgelöst wurde.

1962
Erste Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest. Es wurde in Luzern durchgeführt. Das Jodellied „z’Alp“ von Robert Fellmann gelang  „sehr gut“.

1963
Das Jahreskonzert musste wegen einer grassierenden Viehseuche zweimal verschoben werden und fand dann am 5. Mai statt.

1969
Aufnahme von Lisbeth Sidler als Jodlerin. Somit erste Frau im Klub. Bis dahin war es ein reiner Männerklub mit Clemens Seeholzer seit 1947 als Vorjodler.

1970
Dirigent Josef Ulrich wird zum Ehrenmitglied ernannt.

1985
Verabschiedung von Josef Ulrich als Dirigent. Er wird zum Ehrendirigenten ernannt. Aufnahme von Annemarie Hofstetter in den Klub. Die Jodlerinnen sind nun zu zweit. Sie unterstützen und ergänzen sich gegenseitig gut, bis sich Annemarie 1987 mit der Geburt des ersten Kindes verständlicherweise ihrer jungen Familie widmen will.

1987
40-Jahr-Jubiläum des Klubs und Umbennung von „Habsburger Jodlerchörli“ Perlen-Buchrain in „Jodlerklub Habsburg“ Buchrain-Perlen. Anschaffung einer neuen Tracht (die jetzige).

1988

Theres Lüscher-Stalder wird als Jodlerin in den Klub aufgenommen. Lisbeth hat nun wieder eine Stütze an ihrer Seite.

1992
Lisbeth Sidler tritt als Jodlerin zurück. Pia Bussmann und Elsbeth Guntern werden in den Klub aufgenommen. Somit präsentiert sich unser Klub mit 3 Jodlerinnen.

1993
Statutenrevision


1995
Aufnahme einer Klubfoto vor dem Wohnhaus in St. Katharinen in Inwil. Dort sangen und singen wir jedes Jahr die Jodlermesse in Gottes freier Natur.

1997
50-Jahrjubiläum unseres Klubs – Als Höhepunkt: kirchliche Feier in Buchrain; Jodlerkantate unter Mitwirkung der beiden Komponisten Wolfgang Sieber und Willy Valotti und den Jodlerklubs Nesslau und Wattwil.
Produktion der CD „E fröhlichi Liederfahrt“.

1998
CD-Taufe im Gasthaus Perlen mit vielen Gästen und Interpreten. Als Patenpaar standen uns Marie-Theres Voney, Gisikon und Curt Wiederkehr, Buchrain zur Seite. Am 1. Februar starb unser Gründer- und Ehrenmitglied Adolf Steiner während der Delegiertenversammlung des ZSJV.
Am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Cham ersang sich der Klub mit dem Vortrag „Es freis Lache“ die Höchstnote 1. Wir beteiligten uns auch aktiv am Festumzug. An 18 Aufführungen der Operette „Grand Hotel“, aufgeführt von der TG Root, durfte unser Chor mitwirken.

1999
Eidg. Jodlerfest in Frauenfeld. Mit einem „Sehr gut“ wurde unser Vortrag „Bim Vernachte“ belohnt. Erstmals übernehmen wir am Konzert des Handharmonikaklubs Root-Perlen den Service. Anderseits bedienen die Mitglieder des HCRP die Gäste an unserem Konzert. Dieses Abkommen hat bis heute Bestand.

2000

Anlässlich der Rooter Fasnacht führen wir erstmals die „Houzwormbeiz“ bei Peter Müller. Ein willkommener Zustupf in unsere Klubkasse.
Mit dem Lied „Bärgkristall“ trat der Klub am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Buochs vor Jury und Publikum. Die Note 1 und viel Applaus waren der verdiente Lohn. Erstmals gelangte ein Kirchenkonzert, zusammen mit dem Jodlerklub Affoltern, zur Aufführung.

2001
Zentralschweizerisches Jodlerfest in Altdorf  mit sehr gutem Erfolg besucht. Mitwirkung am Festumzug vom Sonntag.
Erstes Singseminar im Schulhaus in Bürglen UR. Erste gesangliche Kontakte mit  der Jodlerkantate. Gleichzeitig bereiteten wir uns intensiv auf das Eidgenössische Jodlerfest in Fribourg vor.


2002
Zur Einweihung des Rosengartplatzes in Luzern werden wir von Frau Angela Rosengart persönlich eingeladen, die Feier mit einigen Liedern mitzugestalten. Das Eidg. Jodlerfest in Fribourg wurde für uns wieder zum vollen Erfolg. „Mi Heimat“ hiess der Vortrag, belohnt mit der Höchstnote 1. Zusammen mit dem Jodlerklub „Seerose“ Flüelen führten wir zu dessen Klubjubiläum die Jodlerkantate von Willi Valotti und Wolfgang Sieber in der Kirche Flüelen und später auch in der Pfarrkirche Root auf.

2003

Josef Ulrich, Ehrenmitglied und Ehrendirigent stirbt im Alter von 89 Jahren. Auch dieses Jahr wurde ein Jodlerfest besucht. Wir sangen am Zentralschweizerischen in Unterägeri das Lied „Summerziit“, welcher Vortrag wiederum mit der Note 1 belohnt wurde.

2004
Mit sehr gutem Erfolg besuchten wir das „Zetralschweizerische“ in Hochdorf. Einmal mehr durften wir, zusammen mit den „Seeröslern“ aus Flüelen, in der Hofkirche Luzern die Jodlerkantate singen. Diesmal am Erntedankgottesdienst.

2005

Etwas sicher Einmaliges bahnt sich in unserer Klubgeschichte an: Emil Wallimann verpflichtete uns für einen Work-Shop der Blasmusikdirigenten ins Casino nach Luzern. Wir singen sein Werk „Vom Herbst i Früehlig“. Dies sollte Folgen haben, entstand doch später eine CD, auf welcher wir mit diesem Werk verewigt sind. Am Konzert der MG Ennetbürgen sowie an Emil Wallimanns 50. Geburtstag durften wir ebenfalls mitwirken.
Auch das „Eidgenössische“ in Aarau wurde für uns zum Vollerfolg. Als weiteren Höhepunkt dieses Jahres bezeichnen wir den Auftritt in der Sammlung Rosengart in Luzern: Picasso und Jodelieder!

2006
Es folgte ein eher „normales“ Klubjahr. Diesmal reichte es am Jodlerfest in Einsiedeln „nur“ zur Bewertung „Gut“. Es laufen bereits erste Vorbereitungen für unser 60-Jahr-Jubiläum.

2007
Nun sind wir also bei „60 Jahre Jodlerklub Habsburg Buchrain-Perlen“ angelangt. Wir feiern diesen Geburtstag vorallem mit der Uraufführung der neuen Jodlermesse „Gnademäss“ von André von Moos (Musik) und Max Michel (Texte).  Wir sind sehr stolz, dass André unseren Klub für diese Erstaufführung ausgewählt hat. Mehr noch: Er lässt es sich nicht nehmen, selber im 1. Bass mitzusingen. Herzlichen Dank auch unseren „Ürner-Freunden“ vom Jodlerklub Seerose Flüelen, die uns durch unser Jubiläumsjahr begleiten und mit uns dieses schöne Werk in der Pfarrkirche Perlen singen.

2008
Diese Zeit sollte als eine der eher Unruhigen in die Geschichte eingehen. So stand der Dirigentenwechsel wie auch der Austritt unserer Jodlerin bevor. Domini Arnold wird zum Ehrendirigenten ernannt, Pia Bussmann erhält die Ehrenmitgliedschaft.
Am Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern erhielten wir (unter der Leitung von Domini und Pia) die Bestnote eins für unseren Vortrag „Luegid, losid, gniessid“.
Daniela Wicki leitet seit dem Sommer als neue Dirigentin unseren Klub. Zwei neue Jodlerinnen – Mutter und Tochter – treten bei uns ein. Das Gastspiel ist allerdings nur von kurzer Dauer.


2009
Mit Flawia Huwiler und Alexandra Wyrsch können zwei junge, begeisterte Jodlerinnen in unseren Klub aufgenommen werden.
Zwei wichtige Beschlüsse werden gefasst: Zum einen werden die Jahreskonzerte vom Januar auf den Oktober verschoben, zum andern wird auf eine Teilnahme am ZSJV-Jodlerfest verzichtet.
Die Jahreskonzerte (erstmals ohne Theateraufführung) finden neu in Arena in Root statt.
Der Jodlerklub präsentiert sich nun auch virtuell – die Hompage www.jkhabsburg.ch wird aufgeschaltet.